Störfallmanagement / Intervention bei Unfallereignissen

gemäß § 14(3) Umweltinformationsgesetz, BGBL.Nr. 495/1993 i.d.j.g.F. für die Kläranlage Meiningen.

Bezeichnung der Anlage:
Kläranlage Meiningen
Betreiber: Abwasserverband Region Feldkirch
Standort: Luttenweg 4, 6812 Meiningen

Auskunftspersonen und weitere Informationen:
Geschäftsführer: Markus Beck MBA BBA, Tel. +43 5522 71581
Betriebsleiter: Alexander Bolter, Tel. +43 5522 71581

Die Abwasserreinigungsanlage Meiningen dient der Reinigung der in den Mitgliedsgemeinden des Abwasserverbandes Region Feldkirch (AWV Feldkirch) anfallenden kommunalen und gewerblichen Abwässer.

Dem AWV Feldkirch gehören folgende Gemeinden an: Feldkirch, Frastanz, Göfis, Meiningen, Nenzing, Rankweil, Übersaxen.

Die Anlagenkapazität beträgt 380.000 Einwohnergleichwerte für eine maximale Tagesspitzenbelastung. Nach der Reinigung werden die geklärten Abwässer in den Vorfluter Ehbach eingeleitet. Die Reinigung erfolgt in mehreren Anlagenteilen auf Basis von mechanischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen. Dabei entsteht Klärschlamm, der in der Abwasserreinigungsanlage biologisch stabilisiert wird. Im Zuge dieses Prozesses fällt Faulgas an, welches nach der Zwischenspeicherung in einem Gasbehälter durch Nutzung seines Energieinhaltes intern zur Gewinnung elektrischer Energie in Blockheizkraftwerken genutzt wird.

Durch regelmäßige Wartung und Inspektion wird Vorsorge getroffen, dass Störfälle, insbesondere eine Gewässerverunreinigung durch mangelhafte Abwasserreinigung oder Explosionen von Faulgas- Luftgemischen nicht eintreten. Deshalb wird der Betrieb der Abwasserreinigungsanlage von geschultem Fachpersonal gesteuert und rund um die Uhr überwacht! Zur Überwachung werden verschiedenste modernste technische Hilfsmittel eingesetzt.

Allerdings können auch Störungen des Kläranlagenbetriebes durch Ereignisse außerhalb des Kläranlagengeländes oder außerhalb des Einflussbereiches des Kläranlagenbetreibers ausgelöst werden, z.B. durch Eindringen von Mineralölprodukten in die Kanalisation aufgrund von Verkehrsunfällen oder durch unzulässiges Einleiten von Schadstoffen, die den Kläranlagenbetrieb beeinträchtigen. Durch entsprechende Überwachungsmaßnahmen wird jedoch seitens des Kläranlagenbetreibers versucht, solche Faktoren möglichst frühzeitig zu erkennen, um schadstoffbegrenzende Gegenmaßnahmen im Rahmen des Kläranlagenbetriebes setzen zu können.

Störungen des Kläranlagenbetriebes werden grundsätzlich durch ein Meldesystem signalisiert. Das verantwortliche Personal verfügt über das erforderliche Fachwissen und die notwendige Ausrüstung zur Behebung von Störungen. Bei Bedarf werden zusätzliche Maßnahmen gemeinsam mit den Organisationen der allgemeinen Katastrophenhilfe gesetzt. Grundlage für die Vorgangsweise im Störfall ist die Betriebsordnung der Abwasserreinigungsanlage.

Betriebsfremde Personen, die Hinweise auf einen Störfall im Bereich der Kläranlage feststellen und nicht erkennen können, ob an der Behebung bereits gearbeitet wird, werden ersucht, unverzüglich über folgende Telefonnummern ihre Wahrnehmungen weiterzuleiten:

Montag bis Donnerstag 7.00 – 16.45 und Freitag 7.00 – 12.00:
+43 5522 71581

Alle übrigen Zeiten (Tag und Nacht Bereitschaftsdienst):
+43 5522 71581 DW 12

Das eigenmächtige Betreten des Kläranlagengeländes ist grundsätzlich nicht gestattet! Entsprechende Hinweistafeln sind an den Zugängen des eingezäunten Betriebsgeländes angebracht.

Sollte trotz aller Vorsorgemaßnahmen, die seitens des Kläranlagenbetreibers gesetzt wurden, ein Störfall eintreten der größere Personenkreise betrifft, so würden die möglicherweise Betroffenen über Presse, Rundfunk etc. über die näheren Umstände und allenfalls zu beachtende Verhaltensregeln informiert.

Meiningen, 23. Februar 2021
Der Geschäftsführer, Markus Beck MBA BBA

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Veröffentlicht am 23.02.2021
von Markus Beck